Allgemeine Geschäftsbedingungen

            

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)

Sandra Kremmel Beratung, 1040 Wien, Karolinengasse 33/3 und Elisabeth Rechberger,1230 Wien, Perfektastraße 58/B14  (im Folgenden kurz „Anbieterinnen“)

  1. Anmeldung

1.1 Workshops, Seminare, Vorträge, Kurse, Veranstaltungen (im Folgenden kurz „Angebote“) können persönlich, per E-Mail oder über die Website (www.sandrakremmel.com/lehrgang-coaching-leitungen) gebucht werden (im Folgenden kurz „Buchung“). Eine Buchung ist jedenfalls ein verbindlicher Vertragsabschluss und verpflichtet die buchende Person (im Folgenden kurz „Teilnehmende“) zur Zahlung des Teilnahmebeitrags.

1.2 Zur Buchung sind Personen ab Vollendung des 18. Lebensjahrs berechtigt.

1.3 Für eine Buchung ist die korrekte Angabe von Vor- und Nachname und E-Mail-Adresse erforderlich.

1.4 Verfügbare Anmeldeplätze werden nach der Reihenfolge des Einlangens der Buchungen vergeben.

1.5 Buchungen können bis spätestens einen Tag vor Beginn des Angebots vorgenommen werden, sofern der Teilnahmebeitrag vor Kursbeginn vollständig übermittelt wird (z. B. mittels Sofortüberweisung).

1.6 Empfehlungs-Bonus („Bring a Friend“): Wirbt eine bereits für den Lehrgang angemeldete Person (empfehlende Person) eine weitere Person (geworbene Person) an, erhält die empfehlende Person einen Rabatt in Höhe von 10 % auf die eigene Lehrgangsgebühr. Dies gilt unter folgenden Bedingungen:

  • Die empfehlende Person muss zum Zeitpunkt der Anmeldung der geworbenen Person bereits selbst verbindlich angemeldet sein.
  • Der Name der empfehlenden Person muss zwingend im Anmeldeformular der geworbenen Person angegeben werden.
  • Die Anmeldung der geworbenen Person muss spätestens 15 Tage vor Lehrgangsbeginn erfolgen; nach Ablauf dieser Frist kann der Rabatt nicht mehr geltend gemacht werden.
  • Der Abzug des Rabatts erfolgt automatisch bei der Rechnungsstellung an die empfehlende Person, sofern die Bedingungen erfüllt sind.

1.7 Solange Zahlungsrückstände gegenüber den Anbieterinnen aus vorangegangenen Leistungen bestehen, ist eine Buchung nicht möglich. Die Anbieterinnen behalten sich vor, Buchungen wegen Zahlungsrückständen in der Vergangenheit abzulehnen.

  1. Gebühren

2.1 Die Gebühren von Angeboten (im Folgenden kurz „Teilnahmegebühren“) werden auf der Website bzw. in Publikationen der Anbieterinnen ausgewiesen.

2.2 Die Rechnungslegung erfolgt in der Regel 15 Tage vor Lehrgangsstart mit einer Zahlungsfrist von 14 Tagen. Die Entrichtung der Teilnahmegebühren erfolgt im Vorfeld mittels Überweisung. Der gesamte Teilnahmebeitrag muss spätestens am Tag vor dem Lehrgangsstart auf dem Konto der Anbieterinnen eingelangt sein.

2.3 Eine Ratenzahlung ist nur auf explizite Nachfrage und nach individueller, schriftlicher Vereinbarung mit den Anbieterinnen möglich.

2.4 Bei Zahlungsrückständen versenden die Anbieterinnen zweimal eine Mahnung. Für die zweite Mahnung werden Mahnspesen in Höhe von EUR 5,– fällig. Werden offene Rückstände nicht innerhalb der in der zweiten Mahnung festgelegten Frist beglichen, wird die Forderung an ein Inkassobüro weitergeleitet. Die dadurch anfallenden Kosten sind gänzlich von den Teilnehmenden zu tragen.

  1. Bedingungen der Angebote

3.1 Die Dauer der Angebote ist auf der Website bzw. in den Lehrgangsunterlagen ersichtlich. Bei Präsenz-Veranstaltungen, die länger als 5 Stunden dauern, sind mehrere Pausen bzw. längere Pausen vorgesehen.

3.2 Die Erlangung des Abschlusszertifikats (im Umfang von 60 Unterrichtseinheiten) setzt die Erfüllung folgender Kriterien voraus:

  • Eine persönliche Anwesenheit von mindestens 90 % während der Modulzeiten.
  • Die vollständige Erfüllung aller Aufgaben aus dem begleitenden Selbststudium (Selflearning).
  • Der Nachweis über die Teilnahme an den Peergruppen durch das Führen von Anwesenheitslisten mit Originalunterschriften.
  • Das Absolvieren eines 15-minütigen Live-Coaching-Gesprächs mit anderen Teilnehmenden im Rahmen des letzten Moduls (Zuteilung nach vorheriger Vereinbarung).

3.3 Bei nachvollziehbaren Absenzen (z. B. durch Krankheit, Krankenhausaufenthalt oder unaufschiebbare berufliche Verpflichtungen) kann ein Teil der verpassten Stunden nach Rücksprache mit der Lehrgangsleitung durch individuelle Einarbeitung nachgeholt werden. Dies ist bis zu einem Ausmaß von maximal 50 % der Gesamtstunden möglich.

3.4 Das ausgestellte Zertifikat bestätigt den erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs und die erlangte Kompetenz, Coaching-Methoden im Rahmen der bestehenden beruflichen Tätigkeit (z. B. als Leitung im Elementarbereich) anzuwenden. Es begründet jedoch keine Gewerbeberechtigung. Um die Tätigkeiten als Coach rechtmäßig selbstständig ausüben zu können, ist die Anmeldung des entsprechenden Gewerbes bei der zuständigen Behörde erforderlich.

3.5 Durch unvorhersehbare Verhinderung der Anbieterinnen entfallene Angebote werden nach Möglichkeit an einem Ersatztermin ohne zusätzliche Gebühr nachgeholt. Kann ein Ersatztermin von Teilnehmenden nicht wahrgenommen werden, werden die Teilnahmegebühren anteilig zurückerstattet.

  1. Stornierung

4.1 Die Stornierung einer Buchung kann ausschließlich schriftlich, per formlosem Brief oder formloser E-Mail, erfolgen.

4.2 Bei einer Stornierung durch die Teilnehmenden werden folgende Stornogebühren zur Zahlung fällig:

  • Stornierungen bis 15 Tage vor Beginn des Angebots: kostenfrei.
  • Stornierungen ab 15 Tage bis 5 Tage vor Beginn des Angebots: 50 % der Teilnahmegebühren.
  • Stornierungen ab 5 Tage vor Beginn des Angebots: 100 % der Teilnahmegebühren.
  • Fernbleiben ohne Stornierung: 100 % der Teilnahmegebühren.

4.3 Bei einem Abbruch des Lehrgangs nach dessen offiziellem Beginn ist der gesamte Teilnahmebeitrag (100 %) in voller Höhe fällig.

4.4 Die unter Punkt 4.2 und 4.3 ausgewiesenen Gebühren werden auch dann zur Zahlung fällig, wenn die Teilnahmegebühren noch nicht oder nur teilweise bezahlt wurden.

4.5 Bei einer notwendigen Änderung der vortragenden Person (z. B. wegen Krankheit oder unvorhersehbarer Verhinderung der Anbieterinnen) besteht kein außerordentliches Rücktrittsrecht der Teilnehmenden.

4.6 Die Anbieterinnen behalten sich vor, den Lehrgang bei Nichterreichen der Mindestanzahl an Teilnehmenden bis spätestens eine Woche vor Beginn abzusagen. In diesem Fall werden bereits geleistete Zahlungen vollständig rückerstattet.

  1. Widerrufsrecht im Fernabsatzverkehr (nur für Verbraucher)

5.1 Teilnehmende haben das Recht, sofern sie Verbraucher im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG) sind, binnen 14 Tagen ab dem Tag des Vertragsabschlusses ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

5.2 Um das Widerrufsrecht auszuüben, müssen die Teilnehmenden die Anbieterinnen mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist abgesendet wird. Ein Widerruf ist auch über den Button „Vertrag widerrufen“ im unteren Bereich der Seite www.coaching-lehrgang.at möglich.

5.3 Mit der Buchung des Lehrgangs verlangen die Teilnehmenden ausdrücklich, dass die Anbieterinnen bereits vor Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung beginnen. Diese Leistung umfasst insbesondere die verbindliche Reservierung eines der limitierten Lehrgangsplätze sowie die Bereitstellung der organisatorischen Infrastruktur.

5.4 Widerrufen Teilnehmende den Vertrag innerhalb der 14-tägigen Frist, nachdem die Dienstleistung auf ihr Verlangen bereits begonnen hat, haben sie den Anbieterinnen einen angemessenen Betrag zu zahlen. Dieser Wertersatz entspricht dem Anteil der bis zum Zeitpunkt des Widerrufs bereits erbrachten Leistungen. Da die Bereitstellung und Freihaltung eines exklusiven Lehrplatzes in einer Kleingruppe ab einem gewissen Zeitpunkt (siehe Punkt 4.2) nicht mehr ohne wirtschaftlichen Verlust rückgängig gemacht werden kann, entspricht dieser Wertersatz ab diesem Zeitpunkt den jeweils gültigen Stornogebühren laut Punkt 4.

5.5 Wenn dieser Vertrag fristgerecht und vor Beginn der in Punkt 4 genannten Stornofristen widerrufen wird, haben die Anbieterinnen alle Zahlungen, die sie von den Teilnehmenden erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über den Widerruf des Vertrags eingegangen ist.

5.6 Verbraucherrechte laut KSchG und FAGG werden durch die in diesen AGB geregelten Bedingungen nicht eingeschränkt.

  1. Haftung

6.1 Sämtliche von den Anbieterinnen bereitgestellten Informationen und Kursinhalte wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Die Anbieterinnen übernehmen jedoch keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit dieser Informationen, sofern den Anbieterinnen nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit angelastet werden kann.

6.2 Die Anbieterinnen, deren Auftragnehmer:innen oder sonstige Erfüllungsgehil:innen übernehmen in Fällen leichter Fahrlässigkeit keine Haftung für Sach- oder Vermögensschäden der Teilnehmenden, gleichgültig ob es sich um unmittelbare oder mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Mangelfolgeschäden, Schäden aus Verspätung, Unmöglichkeit, Pflichtverletzung oder Verschulden bei Vertragsabschluss handelt. Das Vorliegen von grober Fahrlässigkeit haben die Geschädigten zu beweisen.

6.3 Die Anbieterinnen übernehmen keine Haftung für einen persönlichen Lernerfolg der Teilnehmenden. Ebenso können die Anbieterinnen nicht für einen spezifischen Erfolg oder Misserfolg der Anwendung der Lehrgangsinhalte im beruflichen Alltag der Teilnehmenden haftbar gemacht werden.

6.4 Das Mobiliar, die Räumlichkeiten sowie die zur Verfügung gestellten Medien, Geräte und Arbeitsunterlagen sind von den Teilnehmenden schonend zu behandeln. Teilnehmende haften für Schäden, die sie während der Teilnahme an den Angeboten schuldhaft verursachen.

6.5 Bei Angeboten in angemieteten Kursräumen gilt zusätzlich die jeweilige Hausordnung der vermietenden Institution bzw. des Veranstaltungsortes. Die Teilnehmenden verpflichten sich, diese einzuhalten.

  1. Datenschutz und Verschwiegenheit

7.1 Jede Buchung eines Angebots ist ein Vertragsabschluss. Mit ihr stimmen die Teilnehmenden diesen AGB zu und erteilen die datenschutzrechtliche Zustimmung zur elektronischen Erfassung und Verarbeitung der Angaben zur Person für alle für die Buchung und Zahlungsabwicklung erforderlichen Vorgänge.

7.2 Die Teilnehmenden verpflichten sich ausdrücklich, über alle im Rahmen der Module, Supervisionen und Peergruppen besprochenen sensiblen Inhalte sowie über persönliche Angaben anderer Teilnehmender strengstes Stillschweigen nach außen zu bewahren. Diese Verschwiegenheitspflicht besteht auch nach Ende des Lehrgangs fort.

7.3 Zur Erlangung des Zertifikats ist die Dokumentation der Peergruppen-Treffen erforderlich. Die Teilnehmenden erklären sich damit einverstanden, dass ihr Name und ihre Unterschrift auf den Anwesenheitslisten der Peergruppen zum Zwecke des Nachweises gegenüber den Anbieterinnen erfasst werden.

7.4 Die Inhalte der zur Verfügung gestellten Handouts, digitalen Unterlagen und insbesondere des Lehrgang-Workbooks sind urheberrechtlich geschützt und ausschließlich für die persönliche Verwendung der Teilnehmenden bestimmt. Jede weitergehende Nutzung – insbesondere die Verwendung des Workbooks oder Teilen daraus in eigenen Teamsitzungen oder die Weitergabe an Dritte – ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung der Anbieterinnen untersagt.

7.5 Davon ausgenommen sind lediglich Materialien, die von den Anbieterinnen explizit als „Vorlagen zur Verwendung im Team“ oder ähnlich gekennzeichnet wurden.

7.6 Ergänzend zu diesen Bestimmungen gelten die in der Datenschutzerklärung gesondert übermittelten bzw. auf der Website veröffentlichten Regelungen zum Datenschutz.

  1. Ton-, Film- und Fotoaufnahmen

8.1 Die Anbieterinnen fertigen gelegentlich Ton-, Film- und Fotoaufnahmen zu Dokumentationszwecken sowie für die eigene Öffentlichkeitsarbeit an.

8.2 Eine Veröffentlichung von Aufnahmen, auf denen Teilnehmende erkennbar sind, erfolgt ausschließlich nach Einholung einer gesonderten, schriftlichen Einverständniserklärung der betroffenen Personen.

8.3 Die Verweigerung dieser Zustimmung hat keinerlei negative Konsequenzen für die Teilnahme am Lehrgang oder die Erlangung des Zertifikats. Bereits erteilte Zustimmungen können jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

8.4 Den Teilnehmenden ist es untersagt, während der Angebote ohne ausdrückliche Zustimmung der Anbieterinnen sowie aller anwesenden Teilnehmenden Ton-, Film- oder Fotoaufnahmen zu machen. Dies dient dem Schutz der Vertraulichkeit und der Persönlichkeitsrechte.

  1. Schlussbestimmungen und Gerichtsstand

9.1 Änderungen oder Ergänzungen dieser Bedingungen bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für das Abgehen von diesem Schriftlichkeitserfordernis.

9.2 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine solche, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

9.3 Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen.

9.4 Für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB oder den darauf basierenden Verträgen wird die ausschließliche Zuständigkeit des sachlich zuständigen Gerichtes in Wien vereinbart, sofern dem keine zwingenden Bestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes entgegenstehen.